Evangelische und Katholische Kirche gemeinsam auf der BUGA 2011 in Koblenz
Die Evangelische Kirche im Rheinland und das Bistum Trier präsentieren sich auf der ersten Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz, die vom 15. April bis 16. Oktober 2011 in Koblenz stattfinden wird, gemeinsam als „Kirche auf der BUGA 2011“.
Viele Themen, die eine Bundesgartenschau prägen, sind auch ureigene Themen der biblischen Tradition: die Gestaltung und Bewahrung der Schöpfung gehört zu den bleibenden Aufgaben jeder Generation.
„Kirche auf der BUGA 2011“ lädt die Besucherinnen und Besucher ein, Gott zu begegnen: in den verschiedenen Formen unserer Gottesdienste, in Wort, Kunst und Musik, auf gewohnten und auf ganz neuen Wegen. „Kirche auf der BUGA 2011“ lädt auch dazu ein, den Menschen zu begegnen, die unser Projekt mittragen und gestalten. Menschen, die gemeinsam „Kirche auf der BUGA 2011“ sind.
Das Leitwort „felsenfest wandelweise“ nimmt das Gesamtthema der Koblenzer Bundesgartenschau auf und setzt gleichzeitig einen eigenen Akzent: Wandel und Verwandlungen sind richtig und notwendig, aber genauso wichtig ist es, dass es im Leben immer auch etwas geben muss, das Bestand hat. Gerade in Zeiten der Veränderungen sind Traditionen und das Wissen um die eigenen Wurzeln notwendig, um Verwandlungen weise gestalten zu können. „Kirche auf der BUGA 2011“ möchte dazu einen Beitrag leisten.
Die Besucherinnen und Besucher werden eine gastfreundliche und lebendige, fröhliche und nachdenkliche „Kirche auf der BUGA 2011“ erleben, die dazu einlädt, eigene Standpunkte zu überdenken und neue Erfahrungen mit dem christlichen Glauben zu machen.
Wir grüßen alle Besucherinnen und Besucher der Bundesgartenschau in Koblenz mit einem besonderen Segen:
Gott, Schöpfer der Welt und deines Lebens,
segne deine Augen,
dass sie die Schönheit der Schöpfung sehen.
Gott, Schöpfer der Welt und deines Lebens,
segne deine Hände,
dass sie mithelfen, die Schöpfung zu bewahren.
Gott, Schöpfer der Welt und deines Lebens,
segne deine Füße,
dass sie Wege des Friedens und der Versöhnung gehen.
So erwarten wir Menschen Gottes neue Welt mit Hoffnung.
